Sozialhilfe und Arbeitsintegration

November 2, 2017

 

Wer von Sozialhilfe leben muss, sollte nicht zuhause sitzen müssen, sondern arbeiten können. Dafür kämpfen Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmer, die günstige Arbeitsintegrationsangebote anbieten, damit auch diejenigen arbeiten können, die mittelfristig nicht sehr gute Chancen haben eine Stelle zu finden.

Die Stadt Zürich geht da aber einen anderen Weg. Wie der sonst eher stille, wenig innovative Stadtrat Golta gestern an einer Medienkonferenz ausführte, will die Stadt in Zukunft niemand mehr zur Arbeit zwingen. Hier der Link zum NZZ Artikel.

Was vernünftig klingt, erweist sich bei genauerem Hinsehen als stille Kapitulation der Zuständigen, denn die Stadt hat zwar ein ebenso vielfältiges wie teures Angebot zur Arbeitsintegration, aber statt dieses sozialunternehmerischer zu gestalten und günstiger zu machen, werden die Preise hochgehalten und die Plätze reduziert. Soziale Innovation sieht wahrlich anders aus! Die meisten arbeitsfähigen Menschen in der Sozialhilfe möchten arbeiten, es gibt genügend Arbeit, die für sehr geringe Kosten zugänglich gemacht werden kann.

Das Problem bei der Arbeitsintegration in der Sozialhilfe ist nicht die Renitenz der Betroffenen, sonden die Unbelehrbarkeit der Fachleute.

 

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